Integration/Inklusion

„Jedes Kind ist einzigartig."

Unter Inklusion verstehen wir, dass jeder Einzelne gleichwertig und  gleichberechtigt mit seinen Stärken und Schwächen am sozialen Leben chancengleich und uneingeschränkt  teilhaben kann. In unserem integrativen/inklusiven Kinderhaus begegnen sich Kinder mit und ohne Behinderung, aus unterschiedlichen Kulturkreisen, mit den verschiedensten sozialen Voraussetzungen sowie den unterschiedlichsten Lernvoraussetzungen und Lernbedürfnissen.

Durch die speziellen Rahmenbedingungen unserer pädagogischen Arbeit, möchten wir den Kindern einen respektvollen Umgang miteinander vorleben und vermitteln. Es ist uns wichtig, dass alle am gemeinsamen Leben und Lernen teilhaben können und dennoch jeder individuell und differenziert gefördert wird.

Unser Ziel ist es, dass jeder in seiner Einzigartigkeit angenommen und respektiert wird. Deshalb treten wir entschieden gegen Diskriminierung ein.

 

Pädagogischer Ansatz

„Das Kind da abholen, wo es steht."
(nach Maria Montessori)

Durch unser inklusives Bild vom Kind, ist es für uns selbstverständlich, das jedes Kind von Anfang an mit seinen Kompetenzen ausgestattet ist. Unsere Aufgabe als Pädagogen ist es, diese Kompetenzen zu fördern, zu fordern und zu unterstützen.

Grundlage und Basis ist unsere christliche Werteorientierung. Darauf aufbauend sehen und wertschätzen wir jedes einzelne Kind als Ebenbild Gottes in seiner eigenständigen, individuellen und unverwechselbaren Persönlichkeit. Unsere pädagogische Arbeit baut auf der Bindung und der liebevollen Beziehung zu den uns anvertrauten Kindern auf. In Kombination mit einem geregelten, strukturierten und durch Rituale begleiteten Alltag bieten wir den Kindern Sicherheit und Geborgenheit. Dies kann nur durch einen respekt- und verantwortungsvollen Umgang miteinander gewährleistet werden.

„Erziehung geht nur über Beziehung"
(frei nach Prof. Dr. Rainer Dollase)

Im Rahmen des Kirchenjahres und der Jahreszeiten, arbeiten wir nach dem  situationsorientierten Ansatz. Dies bedeutet, dass wir bestmöglichst auf die momentanen Bedürfnisse der Kinder eingehen. Das einzelne Kind gestaltet entsprechend seinem Entwicklungsstand seine Bildung von Anfang an aktiv mit.

Wir arbeiten prozessorientiert. Das heißt, nicht das Ergebnis zählt, sondern das Erlebte. Im Zentrum steht das Kind und nicht das, was es herstellt.

Wir arbeiten nach dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan. „In seinen Inhalten und Zielen beruht der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan auf einem weiten, ganzheitlichen Bildungsverständnis. Als Leitziel von Bildung definiert er nicht die Aneignung von Faktenwissen, sondern die Weiterentwicklung von Kompetenzen (Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren/Handreichung zum Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Staatsinstitut für Frühpädagogik München, 2010, S. 24)

Kompetenzen bringt jedes Kind mit und durch unsere pädagogische Arbeit wollen wir diese stärken und ausbauen.

Basiskompetenzen

  • Personale Kompetenzen (Selbstwahrnehmung, motivationale, kognitive und Physische Kompetenzen)
  • Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext (soziale Kompetenzen, Entwicklung von Werte- und Orientierungskompetenz, Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme und Fähigkeit zur demokratischen Teilhabe)
  • Lernmethodische Kompetenz (Lernen wie man lernt)
  • Kompetenter Umgang mit Veränderungen und Belastungen (Widerstandsfähigkeit/Resilienz)