Am 7. und 8. Juli war es wieder so weit: Die Papst Benedikt Schule Straubing verwandelte sich in einen bunten Ort voller Kreativität, Bewegung und Entdeckungsfreude. Schüler*innen von der SVE bis zur 9. Klasse konnten sich an zwei Projekttagen aus insgesamt 48 Projekten in vier Zeitschienen ihr ganz persönliches Programm zusammenstellen – und genau das macht Projekttage so besonders: Sie geben den Schüler*innen die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, was sie lernen und erleben möchten.
Eindrücke von den Projekttagen 2026
Selbstbestimmung von Anfang an
Schon bei der Anmeldung durften die Schülerinnen mitgestalten: Jeder gab sechs Wünsche an, aus denen dann die Zuteilung erfolgte. Neu war in diesem Jahr, dass diese Zuteilung erstmals über eine Software organisiert wurde – und das hat richtig gut geklappt! Viele Schüler*innen bekamen genau die Projekte, die sie sich gewünscht hatten. Diese Mitbestimmung ist ein zentraler Baustein der Projekttage: Wer selbst wählen darf, ist motivierter, aufmerksamer und geht mit ganz anderer Begeisterung an die Sache heran. Das war an beiden Tagen deutlich zu spüren – überall leuchtende Augen und konzentrierte, aber fröhliche Gesichter.
Möglich wurde dieser reibungslose Ablauf durch das Projekttagsteam mit Evi Jähn, Steffi Löhr und Thorsten Kölbl, das die Organisation dieses Mal souverän gemeistert hat – von der technischen Umsetzung bis zur Detailplanung vor Ort.
Eine bunte Vielfalt an Angeboten
Die Bandbreite der 48 Projekte war beeindruckend und für jeden Geschmack war etwas dabei:
Natur und Umwelt standen bei vielen Angeboten im Mittelpunkt: Beim Projekt "Kleine Tiere, große Wirkung" bauten Schüler*innen Insektentränken und stellten Lippenpflegestifte aus Bienenwachs her. Beim "Waldbaden" verbrachten Kinder und Jugendliche einen ganzen Vormittag im Wald und erkundeten die Natur mit allen Sinnen. Auch "Es grünt im Klassenzimmer" (in Kooperation mit der Fachhochschule Erfurt), das Basteln von "Insektenhotels", die Herstellung von "Samenkugeln" sowie der Bau einer nachhaltigen Kugelbahn bei "Auf die Plätze, Murmel, los!" zeigten, wie viel Freude Umweltbildung machen kann. Auch der Film "Unsere Erde" rundete das Thema Nachhaltigkeit ab.
Kreativität und Handwerk kamen ebenfalls nicht zu kurz: Ob beim "Freien Gestalten mit Restholz", der "Batikwerkstatt", beim Herstellen von "Mosaik-Windlichtern", "Freundschaftsarmbändern" oder "Untersetzern aus Bügelperlen" – überall entstanden kleine Kunstwerke zum Mitnehmen. Auch das Zeichnen von "Pop-Art-Bildern", das Malen mit Zweigen und Federn, das Papierschöpfen sowie das Nähen eines "T-Shirt-Beutels" (Upcycling!) luden zum kreativen Ausprobieren ein.
Kulinarisches durfte natürlich nicht fehlen: Beim "Crunch Lab" wurde eigenes Knuspermüsli hergestellt, bei "TikTok & Instagram Food-Trends" wurde wie die Influencer gekocht, und bei den "WM-Snacks" gab es Köstlichkeiten aus Kanada, den USA und Mexiko passend zur Fußball-Weltmeisterschaft.
Bewegung und Ausflüge sorgten für Abwechslung außerhalb der Schulmauern: Die Fahrt in die Kletterhalle Deggendorf, der Ausflug in den Straubinger Tierpark, der Besuch des Freizeitparks Edelweiß sowie die spannende GPS-Schatzsuche (Geocaching) im Schulgarten des Turmair-Gymnasiums begeisterten viele Schüler*innen.
Soziales Lernen und Persönlichkeitsbildung standen bei weiteren Projekten im Fokus: Bei "1. Hilfe ist kinderleicht" lernten Grundschulkinder, in Notfällen richtig zu reagieren. Beim Workshop "Autismus – was ist das eigentlich?" wurde Verständnis für Mitschülerinnen gefördert. Bei "Zum Tee bei Frau Klingwarth" konnten die Kinder in geschütztem Rahmen über das sprechen, was sie bewegt. Und beim Kreativ-Workshop "Nutze deine Rechte" setzten sich Schülerinnen aktiv mit ihren Kinderrechten auseinander und gestalteten Beiträge für eine Ausstellung im Landratsamt Straubing-Bogen.
Politische Bildung kam bei der Exkursion in den Bayerischen Landtag nach München nicht zu kurz, bei der die 8. und 9. Klassen einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik werfen durften.
Tiere im Fokus gab es beim Besuch der Katzenhilfe Straubing ("Pfotenschutz") sowie beim beliebten Rollenspiel "Zoowärter gesucht!" für die SVE, bei dem Schleichtiere versorgt und gefüttert wurden.
Auch Fantasie und Spiel kamen zu ihrem Recht: Beim Rollenspielabenteuer "Hero Kids – Das verlorene Dorf" schlüpften Schüler*innen in die Rollen von Kriegern, Heilern und Zauberern, und bei "Alte Spiele – neu entdeckt" sowie beim Basteln von "XXL-Bubbles" wurde mit ganz einfachen Mitteln viel Spaß erzeugt.
Mehr als nur zwei Projekttage
Was diese zwei Tage so wertvoll macht, ist weit mehr als die einzelnen Angebote: Projekttage fördern Selbstbestimmung, weil Schüler*innen selbst wählen dürfen, was sie interessiert. Sie stärken das soziale Miteinander, weil Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Klassen und Schularten – von der SVE bis zur 9. Klasse – gemeinsam lernen und arbeiten. Sie eröffnen Freiräume für Kreativität, in denen es keine Noten, aber viel Raum für eigene Ideen gibt. Und sie zeigen den Schüler*innen, dass Lernen auch außerhalb des klassischen Unterrichts stattfinden kann – mit den Händen, in der Natur, im Gespräch oder beim gemeinsamen Abenteuer.
iDie Papst Benedikt Schule bedankt sich herzlich bei allen Lehrkräften, Mitarbeitenden und externen Partner*innen, die mit ihren Ideen und ihrem Engagement diese besonderen zwei Tage erst möglich gemacht haben – und natürlich beim Projekttagsteam für die hervorragende Organisation!
Text: Thorsten Kölbl
Bilder: Mitarbeitende der PBS
✨Dieser Text wurde mit Unterstützung eines Sprachmodells erstellt.