Vielfalt, Bewegung und Wahlfreiheit: Der „Draußentag“ 2026 an der Papst Benedikt Schule

Vielfalt, Bewegung und Wahlfreiheit: Der „Draußentag“ 2026 an der Papst Benedikt Schule

Am 10. Februar 2026 stand der Schultag an der Papst Benedikt Schule, dem Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung in Straubing, ganz im Zeichen von Aktivität und Gemeinschaft. Unter der organisatorischen Leitung des stellvertretenden Schul- und Einrichtungsleiters Thorsten Kölbl erlebten die Schülerinnen und Schüler einen „Draußentag“, der nicht nur die Bewegung an der frischen Luft förderte, sondern vor allem die individuellen Wünsche der Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellte. Ein besonderes Merkmal dieses Tages war die Wahlfreiheit: Jedes Kind konnte selbst entscheiden, welches der vielfältigen Angebote am besten zu den eigenen Interessen passte – ein Ansatz, der die Selbstständigkeit stärkt und für eine besonders hohe Motivation sorgte.

Die Ziele waren dabei so abwechslungsreich wie die Bedürfnisse der Schülerschaft. Ein Teil der Gruppen zog es zum „Eiszauber“ auf den Straubinger Stadtplatz, wo das Gleiten über die Eisfläche für viel Begeisterung sorgte. Ein weiteres sportliches Highlight bot das Eisstadion. Dort durften die Schülerinnen und Schüler nicht nur selbst ihre Runden drehen, sondern erhielten auch exklusive Einblicke in den Profisport: Das Beobachten der Trainingseinheit der Tigers war für viele Teilnehmer ein toller Moment – es konnten viele Autogramme ergattert werden, was für glückliche Gesichter sorgte.

Parallel dazu suchten andere Gruppen die Ruhe und die beeindruckende Perspektive der Natur. Beim Ausflug zum Waldwipfelweg in St. Englmar konnten die Kinder den Wald aus luftiger Höhe erleben. Dieser Spaziergang und der Kletterturm forderte auf spielerische Weise die Motorik und bot gleichzeitig Raum für gemeinsame Entdeckungen und Gespräche fernab des Klassenzimmers. Für die Zeit an der Schule verwandelte das Team der Therapie die schuleigene Turnhalle in eine winterliche Sportarena. Bei Stationen wie Biathlon, Skisprung, Bobfahren und Eishockey konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Geschicklichkeit und Koordination unter Beweis stellen und dabei ihr Selbstvertrauen stärken.

Ein Projekttag dieser Größenordnung ist eine Gemeinschaftsleistung des gesamten Hauses. Dass alle Angebote so reibungslos und individuell betreut durchgeführt werden konnten, ist dem engagierten Zusammenwirken vieler Hände zu verdanken: Lehrkräfte, Pflegekräfte, Schulbegleitungen sowie Therapeutinnen und Therapeuten arbeiteten Hand in Hand, um jedem Kind die nötige Unterstützung zu bieten. Der Draußentag 2026 hinterlässt nicht nur rote Wangen und glückliche Gesichter, sondern auch das wertvolle Gefühl der Gemeinschaft.

Text: Thorsten Kölbl
Bilder: Thomas Herbst, Andrea Renner, Elisabeth Kappl, Gulmira Bidauletov, Maria Schöpf

In leichter Sprache

Am 10. Februar 2026 war ein besonderer Tag. Dieser Tag heißt: Draußen-Tag. Alle Schüler und Schülerinnen haben mitgemacht. An diesem Tag geht es um Bewegung an der frischen Luft.

Jeder darf wählen Die Kinder und Jugendlichen durften selbst entscheiden: Was möchte ich heute machen? Das ist wichtig, damit alle Spaß haben.

Was haben wir gemacht? Es gab viele tolle Ausflüge: 

  • Schlittschuh-Fahren: In Straubing waren viele Kinder auf dem Eis.
  • Die Tigers besuchen: Wir haben den Profi-Eishockey-Spielern beim Training zugeschaut. Wir haben auch Autogramme bekommen.
  • Wald-Wipfel-Weg: In Sankt Englmar sind wir ganz hoch oben gelaufen. Man konnte weit über den Wald schauen.
  • Sport in der Turn-Halle: Die Therapeuten haben Spiele aufgebaut. Zum Beispiel Eishockey und Bob-Fahren.

Wer hat geholfen? Thorsten Kölbl hat den Tag geplant. Viele Menschen haben geholfen: 

  • Die Lehrer und Lehrerinnen.
  • Die Pflege-Kräfte.
  • Die Schul-Begleiter.
  • Die Therapeuten und Therapeutinnen.

Warum machen wir das? Bewegung ist gesund. Und gemeinsam macht alles mehr Spaß. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!